Anrudern 2012
am 25. März auf dem Neckar

Am Sonntag den 25. März begann für den RVE die Rudersaison 2012 mit dem traditionellen Anrudern. Vorstandsvorsitzender Frank Maschkiwitz drückte in seiner Ansprache seine große Freude darüber aus, dass viele Vereinsmitglieder der Einladung gefolgt waren. Besonders erfreulich sei auch die gute Teilnahme vorwiegend jüngerer Mitglieder beim großen Aufräumen und Saubermachen des Vereinsgeländes am Vortag gewesen. Die Aktiven des Rennsport sind bereits wieder voll zu Gange. Sandra Luptowitsch war in London beim "Womens Head" in Renngemeinschaft mit München und Würzburg ebenso erfolgreich, wie der Esslinger Achter, dessen 36. Platz beim Head of the River-Race in die Vereinsgeschichte eingeht. Auch die Wanderruderer sind sehr aktiv. So belegte der Ruderverein Esslingen gemessen an der Zahl zurückgelegter Wanderkilometer in seiner Klasse in Baden-Württemberg 2011 wieder den 1. Platz. Wanderruderwart Christoph Rieger durfte demzufolge auch zahlreiche Fahrtenabzeichen verteilen. Besondere Erwähnung verdient Peter Luidhardt, der das Zeichen bereits zum 20. Mal erhielt. Spitzenreiter ist Ralf Stybalkowski mit 23 Wiederholungen.


".... und immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel."

Mit der Taufe gleich zweier Boote stand beim diesjährigen Anrudern etwas Besonderes auf dem Programm. Dank finanzieller Unterstützung eines Sponsors sowie durch Spenden war es möglich geworden, einen Renn-Einer für den Jugendbereich und einen lange auf der Wunschliste stehenden Fünfer für Wanderruderfahrten zu beschaffen. Aktivensprecher Jens Maschkiwitz taufte den Einer auf den Namen "Lux", was "Licht" bedeutet. Die Taufe des Fünfers "E. Engel" wurde von Regina Engel vollzogen, der Enkelin des 2010 verstorbenen langjährigen Mitglieds und begeisterten Wanderruderers Erhard Engel. Nachdem der Wunsch auf eine allzeit gute Fahrt und immer eine Handbreit Wasser unter dem Schwert ausgesprochen war, begaben sich beide Boote bei schönstem Wetter auf ihre Jungfernfahrt. Begleitet wurden sie von einer beeindruckenden Armada aus zwei Achtern, einem Fünfer und mehreren weiteren Booten.


Der neue Fünfer "E.Engel" bei der Jungfernfahrt


Zum erstenmal sitzt Thomas im neue Einer "Lux" und nicht mehr im "NN"

Bericht von Frank Gähr